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Randnotiz
Mittwoch, 16. November 2011
OpenSUSE - upgrade von 11.4 auf 12.1 [Update:2]
Nachdem nun die neue Version von openSUSE ganz frisch zu haben ist (hier: [url]http://www.opensuse.org/de/[/url]) kribbelt es mir natürlich sogleich in den Fingern und ich habe meine 11.4 auf 12.1 gebracht.
Dazu gibt es bei blog.lotz1009.de eine Anleitung für eine ältere Distribution, was uns aber nicht stören soll, da sich nicht wirklich viel geändert hat.
Etwas Vor- und Nacharbeit ist nötig, allerdings kaum der rede wert.
A: Die Software-Paketquellen auslesen, per Hand von 11.4 auf 12.1 bringen und wieder einlesen.
1. Im Terminal zum exportieren der Repositories-Liste:
2. Die Liste nun bearbeiten (hier z.B. mit kwrite)
Ändert nun alle "11.4" in "12.1" und speichert dann die liste unter "repoliste-neu.repo"
3. Die alte Liste durch Umbenennung vor Zypper "verstecken"
4. Neue Liste einlesen:
5. Autorefresh (automatische Updates) für alle Quellen setzen:
6. Repodaten aktualisieren:
B: Jetzt das eigentliche Upgrade: Am besten schreibt ihr euch die nächsten Zeilen auf ein Blatt Papier
1. Meldet euch von openSUSE ab.
2. wechselt mit STRG+ALT+F1 zur Konsole
3. meldet euch mit eurem Usernamen und Passwort an (Root-Zugang!)
4. jetzt folgendes eingeben:
Hier musste ich nun dreimal noch mit dem Wort "ja" diverse Richtlinien bestätigen, die euch evtl. vorenthalten bleiben... wenn nicht, dann könnt ihr mit "ENTER" den Text durchschalten (ACHTUNG: wenn ihr auf der Taste bleibt und die 99% überspringt, dann lehnt ihr ab - also lieber etwas langsamer "durchzappen")
5. warten...
Hier schreibe ich, was mir so alles mit der Zeit auffällt wie z.B.:
1. die Anzeige des Datums bei der Uhr (unten, rechts) ist deaktiviert und muss über die Uhr-Einstellungen reaktiviert werden, bietet aber dafür nun einige Anzeige-Optionen.
2. Deutsch als Sprache (unter Land&Region-Sprache - oder kurz "sprache") muss wieder von verfügbar zu bevorzugt gebracht werden.
3. NumLock / Nummernblock beim Start (wie schon hier erwähnt)
Alt+F2 -> "Keyboar" -> Enter -> unter dem Menüpunkt "Zahlenblock beim KDE-Start" die Option "Einschalten" auswählen.
"Keyboar, ohne "d", denn sonst würde das virtuelle Keyboard geöffnet werden, wir wollen aber die Settings
4. Wer "Gleiten" als Desktop-Effekt angeschaltet hat, wird sich über das KDE Kickoff Menü wundern, welches nicht mehr von unten nach oben eingefahren kommt, sondern eben auch seitlich hinein gleitet. Dies lässt sich schnell beheben, indem man "Gleiten" in den Desktop-Effekten ausschaltet, einmal das Kickoff Menü öffnet und danach wieder "Gleiten" einschaltet.
Dazu gibt es bei blog.lotz1009.de eine Anleitung für eine ältere Distribution, was uns aber nicht stören soll, da sich nicht wirklich viel geändert hat.
Etwas Vor- und Nacharbeit ist nötig, allerdings kaum der rede wert.
Vorbereitung
A: Die Software-Paketquellen auslesen, per Hand von 11.4 auf 12.1 bringen und wieder einlesen.
1. Im Terminal zum exportieren der Repositories-Liste:
sudo zypper lr -e repoliste.repo
2. Die Liste nun bearbeiten (hier z.B. mit kwrite)
kwrite repoliste.repo
Ändert nun alle "11.4" in "12.1" und speichert dann die liste unter "repoliste-neu.repo"
3. Die alte Liste durch Umbenennung vor Zypper "verstecken"
sudo mv /etc/zypp/repos.d/ /etc/zypp/repos.d.bak
4. Neue Liste einlesen:
zypper ar repoliste-neu.repo
5. Autorefresh (automatische Updates) für alle Quellen setzen:
zypper mr -rt
6. Repodaten aktualisieren:
zypper refresh
Upgrade
B: Jetzt das eigentliche Upgrade: Am besten schreibt ihr euch die nächsten Zeilen auf ein Blatt Papier
1. Meldet euch von openSUSE ab.
2. wechselt mit STRG+ALT+F1 zur Konsole
3. meldet euch mit eurem Usernamen und Passwort an (Root-Zugang!)
4. jetzt folgendes eingeben:
zypper dup
Hier musste ich nun dreimal noch mit dem Wort "ja" diverse Richtlinien bestätigen, die euch evtl. vorenthalten bleiben... wenn nicht, dann könnt ihr mit "ENTER" den Text durchschalten (ACHTUNG: wenn ihr auf der Taste bleibt und die 99% überspringt, dann lehnt ihr ab - also lieber etwas langsamer "durchzappen")
5. warten...
Nacharbeit
Hier schreibe ich, was mir so alles mit der Zeit auffällt wie z.B.:
1. die Anzeige des Datums bei der Uhr (unten, rechts) ist deaktiviert und muss über die Uhr-Einstellungen reaktiviert werden, bietet aber dafür nun einige Anzeige-Optionen.
2. Deutsch als Sprache (unter Land&Region-Sprache - oder kurz "sprache") muss wieder von verfügbar zu bevorzugt gebracht werden.
3. NumLock / Nummernblock beim Start (wie schon hier erwähnt)
Alt+F2 -> "Keyboar" -> Enter -> unter dem Menüpunkt "Zahlenblock beim KDE-Start" die Option "Einschalten" auswählen.
"Keyboar, ohne "d", denn sonst würde das virtuelle Keyboard geöffnet werden, wir wollen aber die Settings
4. Wer "Gleiten" als Desktop-Effekt angeschaltet hat, wird sich über das KDE Kickoff Menü wundern, welches nicht mehr von unten nach oben eingefahren kommt, sondern eben auch seitlich hinein gleitet. Dies lässt sich schnell beheben, indem man "Gleiten" in den Desktop-Effekten ausschaltet, einmal das Kickoff Menü öffnet und danach wieder "Gleiten" einschaltet.
Sonntag, 21. August 2011
Kurzer Tipp: Filterleiste in Dolphin dauerhaft anzeigen
Bei Ubuntu fand ich die Möglichkeit gut, wie ich nach Dateien "suchen" konnte, indem ich den Namen einfach im Datei-Fenster getippt habe und dann unten, rechts ein Feld erschien, während durch die gefundenen Dateien gesprungen werden konnte. Bei Dolphin konnte man das ähnlich machen, allerdings musste man die Abfolge sehr schnell tippen, da sonst der nächste Buchstabe schon wieder als erster gewertet wurde. Nun habe ich mehr durch Zufall unter den Extras die Option "Filterleiste anzeigen" entdeckt und war sofort von deren Funktion begeistert, da das Suchwort im kompletten Dateiname gesucht wird und nicht von Anfang an.
Lange Rede, kurzer Sinn: diese Leiste sollte bleiben - und siehe da, Dolphin bietet auch dies an...
Einstellungen -> Dolphin einrichten -> Start -> Filterleiste anzeigen.
Von jetzt an, wird die Leiste gleich beim Start von Dolphin angezeigt.
Alternativ kann man diese auch mit Strg + i anzeigen.
Viele weitere Dolphin Tipps: http://wiki.kubuntu-de.org/Kubuntu_benutzen/System/Dolphin
Lange Rede, kurzer Sinn: diese Leiste sollte bleiben - und siehe da, Dolphin bietet auch dies an...
Einstellungen -> Dolphin einrichten -> Start -> Filterleiste anzeigen.
Von jetzt an, wird die Leiste gleich beim Start von Dolphin angezeigt.
Alternativ kann man diese auch mit Strg + i anzeigen.
Viele weitere Dolphin Tipps: http://wiki.kubuntu-de.org/Kubuntu_benutzen/System/Dolphin
Donnerstag, 18. August 2011
Chromium schießt sich selbst ab... (Update 2)
... oder wie ein Update zum Wechsel "animiert".
Nach dem Chromium-Update vom 11.08.2011 wurden durch einen fehlenden System-Link die Icons außer Kraft gesetzt und der Browser ließ sich nur durch einen direkten Aufruf starten... Alternativ musste man die Verlinkung der Icons eben anpassen. Soweit nicht wirklich ein Problem.
Das Update vom 18.08.2011 hingegen schoss die 64bit Variante komplett ab und diese meldete bei einem Startversuch nur noch:
FATAL:zygote_host_linux.cc(129)] The SUID sandbox helper binary is missing: /usr/lib64/chromium/chrome-sandbox Aborting now.
Inzwischen wird in diversen openSuse Foren vom Update abgeraten und ein Befehl zum Einfrieren der Version ausgegeben:
( Infos dazu: http://forums.opensuse.org/english/get-technical-help-here/applications/464263-chromium-chrome-broken-packages-do-not-update.html )
Ich habe nun auf Chrome gewechselt, da diese Version des Browsers zuerst von Google getestet wird und solche Totalausfälle nicht mehr vorkommen sollten... Aber das muss jeder für sich entscheiden, denn es gibt reichlich Diskussionen über pro und contra Chrome.
1. Download: http://www.google.com/chrome/eula.html?hl=de&platform=linux
2. im Terminal:
(Update 1)
Zur Zeit wird schon kräftig an einer Lösung gearbeitet. Den aktuellen Stand findet ihr hier:
https://build.opensuse.org/package/show?package=chromium&project=openSUSE%3AFactory%3AContrib
(Update 2)
Nun wird ein Fix über die Paketquellen ausgegeben, welches Chromium zwar wieder lauffähig macht, allerdings mit 100% der System-Auslastung und daher nicht nutzbar. Wer zu Chrome wechselt, kann aber nun wenigstens die Einstellungen der Erweiterungen übernehmen.
Nach dem Chromium-Update vom 11.08.2011 wurden durch einen fehlenden System-Link die Icons außer Kraft gesetzt und der Browser ließ sich nur durch einen direkten Aufruf starten... Alternativ musste man die Verlinkung der Icons eben anpassen. Soweit nicht wirklich ein Problem.
Das Update vom 18.08.2011 hingegen schoss die 64bit Variante komplett ab und diese meldete bei einem Startversuch nur noch:
FATAL:zygote_host_linux.cc(129)] The SUID sandbox helper binary is missing: /usr/lib64/chromium/chrome-sandbox Aborting now.
Inzwischen wird in diversen openSuse Foren vom Update abgeraten und ein Befehl zum Einfrieren der Version ausgegeben:
su -c 'zypper al chromium libv8-3'
( Infos dazu: http://forums.opensuse.org/english/get-technical-help-here/applications/464263-chromium-chrome-broken-packages-do-not-update.html )
Ich habe nun auf Chrome gewechselt, da diese Version des Browsers zuerst von Google getestet wird und solche Totalausfälle nicht mehr vorkommen sollten... Aber das muss jeder für sich entscheiden, denn es gibt reichlich Diskussionen über pro und contra Chrome.
1. Download: http://www.google.com/chrome/eula.html?hl=de&platform=linux
2. im Terminal:
sudo zypper install google-chrome-stable_current_x86_64.rpm
(Update 1)
Zur Zeit wird schon kräftig an einer Lösung gearbeitet. Den aktuellen Stand findet ihr hier:
https://build.opensuse.org/package/show?package=chromium&project=openSUSE%3AFactory%3AContrib
(Update 2)
Nun wird ein Fix über die Paketquellen ausgegeben, welches Chromium zwar wieder lauffähig macht, allerdings mit 100% der System-Auslastung und daher nicht nutzbar. Wer zu Chrome wechselt, kann aber nun wenigstens die Einstellungen der Erweiterungen übernehmen.
Freitag, 5. August 2011
Kurzer Tipp: Kopete mit deutscher Rechtschreibprüfung
Der KDE eigene Messenger weiß durch zahlreiche Konfigurations-Möglichkeiten zu glänzen. Eine wichtige Einstellung allerdings wurde ausgelagert bzw. über die System-Administration geregelt, was im Grunde von Vorteil ist, wenn man daran denkt. So kann man zwar in den Kopete-Einstellungen die Automatische Rechtschreibprüfung aktivieren, aber hat man nicht in den Configure Desktop -> Locale -> Spell Check Deutsch (Germany) ausgewählt, dann wird schlicht kein Wörterbuch genutzt.
Kurz: Alt+F2 - "Spell Checker" - Enter.
So einfach kann es sein. Kopete neu starten. Fertig.
Kurz: Alt+F2 - "Spell Checker" - Enter.
So einfach kann es sein. Kopete neu starten. Fertig.
Dienstag, 2. August 2011
Brother MFC-7820N - über das Netzwerk Faxe senden (openSuse)
Nachdem ich dieses Thema vor einiger Zeit unter Ubuntu aufgegeben hatte, trieb es mich zu einem neuen Versuch unter openSuse. Weniger der Distribution wegen, sondern da ein wenig Zeit ins Land gegangen und somit evtl. eine Lösung verfügbar ist. Siehe da, nach einigen Versuchen funktioniert es einwandfrei.
http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/download_pcf.html
folgende Dateien werden benötigt
brmfcfax LPR driver rpm
brmfcfax cupswrapper driver rpm
Terminal öffnen und mittels cd in das Verzeichnis mit den beiden Dateien wechseln.
Dann folgende Befehle ausführen (Reihenfolge genau so!):
Alt+F2 -> "printer" -> Enter (Druckerverwaltung alternativ über Yast öffnen).
Nun findet ihr einen Drucker BRFAX in der Liste, welcher allerdings noch annimmt, dass er sich am USB Anschluss befindet. Hier hat Brother allerdings auch schon eine Lösung auf der Webseite:
1. Nun BRFAX auswählen und "Bearbeiten" klicken.
2. Oben, rechts auf "Verbindungsassistent" klicken.
3. In der Liste "Line Printer Daemon (LPD)-Protokoll wählen.
4. Im Feld "IP" die Adresse zum Drucker eingeben.
5. Bei Warteschlangenname: binary_p1
6. Ok und nochmal Ok klicken.
Nun ein sehr wichtiger Schritt, der mir einiges Kopfzerbrechen bereitet hat.
Im Terminal dem Filter noch die nötigen Rechte geben:
Leider läßt sich der Fax-Treiber (noch) nicht direkt als Ausgabegerät benutzen. Um ein Fax über den Rechner zu senden, ist folgendes nötig:
1. Den Konqueror starten (Alt+F2 -> "Konqueror" -> Enter)
2. In der Menüleiste "Einstellungen -> Konqueror einrichten..." wählen
3. In der linken Spalte "Dateizuordnungen" bzw. "File-Association" auswählen
4. "ps" im Feld "Dateimuster suchen:" eingeben
5. das Untermenü in "application" aufklappen (auf das "+" klicken") und "postscript" auswählen
6. Im unteren Bereich "Rangfolge ausführender Programme" das Feld "Hinzufügen..." anklicken und als Programmname "brpcfax" eintragen
7. Anschließend das Feld "Bearbeiten" anklicken und im Reiter "Programme" im Feld "Befehl" den Befehl "brpcfax -P BRFAX -o Paper=A4" eintagen. Den Namen auf "Fax senden" ändern.
Fertig!
Um jetzt ein Fax zu senden, muß zunächst aus der jeweiligen Anwendung heraus eine Postscript-Datei erzeugt werden (z.B. unter OpenOffice unter Datei -> Drucken das Kästchen "Ausdruck in Datei" auswählen und als Filter "PostScript" angeben). Nun könnt ihr über Dolphin bei einer ps Datei einfach das Maus-Menü (rechte Maustaste...) öffnen und bei "Öffnen mit" nun "Fax senden" auswählen. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem ihr die Faxnummer eingeben könnt. Fertig.
Folgende Seiten haben mir bei der Lösungsfindung sehr geholfen:
http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/instruction_pcf1a.html
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=42&t=73568
http://wiki.ubuntuusers.de/Brother/Fax
Schritt 1 - die Treiber herunterladen:
http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/download_pcf.html
folgende Dateien werden benötigt
brmfcfax LPR driver rpm
brmfcfax cupswrapper driver rpm
2. Installation der Treiber:
Terminal öffnen und mittels cd in das Verzeichnis mit den beiden Dateien wechseln.
Dann folgende Befehle ausführen (Reihenfolge genau so!):
sudo rpm -ivh brmfcfaxlpd-1.0.0-1.i386.rpm
sudo rpm -ivh brmfcfaxcups-1.0.0-1.i386.rpm
3. Konfiguration:
Alt+F2 -> "printer" -> Enter (Druckerverwaltung alternativ über Yast öffnen).
Nun findet ihr einen Drucker BRFAX in der Liste, welcher allerdings noch annimmt, dass er sich am USB Anschluss befindet. Hier hat Brother allerdings auch schon eine Lösung auf der Webseite:
1. Nun BRFAX auswählen und "Bearbeiten" klicken.
2. Oben, rechts auf "Verbindungsassistent" klicken.
3. In der Liste "Line Printer Daemon (LPD)-Protokoll wählen.
4. Im Feld "IP" die Adresse zum Drucker eingeben.
5. Bei Warteschlangenname: binary_p1
6. Ok und nochmal Ok klicken.
4. Chmod:
Nun ein sehr wichtiger Schritt, der mir einiges Kopfzerbrechen bereitet hat.
Im Terminal dem Filter noch die nötigen Rechte geben:
sudo chmod 755 /usr/lib/cups/filter/brfaxfilter
5. "Fax senden" ins Kontext-Menü:
Leider läßt sich der Fax-Treiber (noch) nicht direkt als Ausgabegerät benutzen. Um ein Fax über den Rechner zu senden, ist folgendes nötig:
1. Den Konqueror starten (Alt+F2 -> "Konqueror" -> Enter)
2. In der Menüleiste "Einstellungen -> Konqueror einrichten..." wählen
3. In der linken Spalte "Dateizuordnungen" bzw. "File-Association" auswählen
4. "ps" im Feld "Dateimuster suchen:" eingeben
5. das Untermenü in "application" aufklappen (auf das "+" klicken") und "postscript" auswählen
6. Im unteren Bereich "Rangfolge ausführender Programme" das Feld "Hinzufügen..." anklicken und als Programmname "brpcfax" eintragen
7. Anschließend das Feld "Bearbeiten" anklicken und im Reiter "Programme" im Feld "Befehl" den Befehl "brpcfax -P BRFAX -o Paper=A4" eintagen. Den Namen auf "Fax senden" ändern.
Fertig!
Um jetzt ein Fax zu senden, muß zunächst aus der jeweiligen Anwendung heraus eine Postscript-Datei erzeugt werden (z.B. unter OpenOffice unter Datei -> Drucken das Kästchen "Ausdruck in Datei" auswählen und als Filter "PostScript" angeben). Nun könnt ihr über Dolphin bei einer ps Datei einfach das Maus-Menü (rechte Maustaste...) öffnen und bei "Öffnen mit" nun "Fax senden" auswählen. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem ihr die Faxnummer eingeben könnt. Fertig.
Folgende Seiten haben mir bei der Lösungsfindung sehr geholfen:
http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/instruction_pcf1a.html
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=42&t=73568
http://wiki.ubuntuusers.de/Brother/Fax
Freitag, 29. Juli 2011
Brother MFC-7820N - Scanner im Netzwerk nutzen (openSuse)
Hier nun eine Anleitung für die Installation des Scanners vom Brother MFC-7820N um diesen im Netzwerk nutzen zu können.
1. die benötigte Datei "brscan2-0.2.5-1.x86_64.rpm" von der Brother Seite herunterladen:
solutions.brother.com...
32bit: http://www.brother.com/cgi-bin/agreement/agreement.cgi?dlfile=http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/brscan2-0.2.5-1.i386.rpm&lang=English_sane
oder
64bit: http://www.brother.com/cgi-bin/agreement/agreement.cgi?dlfile=http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/brscan2-0.2.5-1.x86_64.rpm&lang=English_sane
2. Terminal öffnen und in den Ordner mit der o.g. Datei wechseln. Dann folgenden Befehl ausführen:
(wenn ihr die 32bit Variante nutzt, dann natürlich mit: brscan2-0.2.5-1.i386.rpm)
3. Einen weiteren Befehl zur Konfiguration:
(auch hier muss natürlich u.a. die IP sowie Name und Modell angepasst werden... fertig sieht es dann ungefähr so aus:
sudo brsaneconfig2 -a name=Scanner model=MFC-7820N ip=xx.yy.zz.123
4. Überprüfen mit:
Dort sollte nun der Scanner unter der zugehörigen IP gelistet werden.
Zum Scannen könnt ihr nun auf ein Programm wie "Skanlite" zurück greifen, welches den Scanner jetzt auf Anhieb erkennt.
1. die benötigte Datei "brscan2-0.2.5-1.x86_64.rpm" von der Brother Seite herunterladen:
solutions.brother.com...
32bit: http://www.brother.com/cgi-bin/agreement/agreement.cgi?dlfile=http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/brscan2-0.2.5-1.i386.rpm&lang=English_sane
oder
64bit: http://www.brother.com/cgi-bin/agreement/agreement.cgi?dlfile=http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/brscan2-0.2.5-1.x86_64.rpm&lang=English_sane
2. Terminal öffnen und in den Ordner mit der o.g. Datei wechseln. Dann folgenden Befehl ausführen:
sudo rpm -Uvh brscan2-0.2.5-1.x86_64.rpm
(wenn ihr die 32bit Variante nutzt, dann natürlich mit: brscan2-0.2.5-1.i386.rpm)
3. Einen weiteren Befehl zur Konfiguration:
sudo brsaneconfig2 -a name=NAME model=MODEL-NAME ip=xx.xx.xx.xx
(auch hier muss natürlich u.a. die IP sowie Name und Modell angepasst werden... fertig sieht es dann ungefähr so aus:
sudo brsaneconfig2 -a name=Scanner model=MFC-7820N ip=xx.yy.zz.123
4. Überprüfen mit:
brsaneconfig2 -q
Dort sollte nun der Scanner unter der zugehörigen IP gelistet werden.
Zum Scannen könnt ihr nun auf ein Programm wie "Skanlite" zurück greifen, welches den Scanner jetzt auf Anhieb erkennt.
Freitag, 22. Juli 2011
Warum... Unity, Gnome und der Schlag ins Gesicht
Der folgende Text ist kurz nach einem Update von Ubuntu Version 10.10 auf 11.04 entstanden und daher etwas emotional geschrieben...
Als Linux-User ist man ja oft zu Kompromissen bereit, aber jede Flexibilität hat ihre Grenzen und meine endet wohl mit und bei Unity. Was hat man sich dabei gedacht? Mag sein, dass es irgendwie besonders modern wirkt und auf Netbooks, sowie kleinen Monitoren vielleicht sogar ganz sinnvoll ist, allerdings mutet der „Zwang“ zum Umstieg auf selbige, revolutionäre Neuerung mehr als seltsam an.
Zuerst die Umstellung der Fenster-Knöpfe auf die linke Seite, wo ich als PC User diese schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der rechten Seite nutze und nun das ach so revolutionäre Unity.
Zwar konnte man die besagten Knöpfe mittels Befehl über das Terminal wieder auf der „richtigen“ Seite platzieren und auch Unity bietet den unwilligen Usern noch eine s.g. klassische Oberfläche an, die sich kaum von der aktuellen Gnome 2 Variante unterscheidet, allerdings soll diese schon mit dem nächsten Versionssprung verschwinden...
Auf ganz normalen Desktop-Rechnern mit Bildschirmen jenseits der 10 Zoll wird man von dem „modernen“ Schwarz nahezu erschlagen. Man kann auf normalen Weg keine Dateien auf dem Desktop ablegen und die Übersicht der geöffneten Fenster ist zu einem farbigen Knopf auf der linken Seite verkommen, der zwar auf viele Arten leuchten kann, aber von der Benutzerfreundlichkeit einem Stein gleichkommt. Allerhand Tastenkombinationen wurden eingeführt, die jeden Anfänger noch mehr überfordern werden... alles in allem will man wohl mit dem Design neue User ansprechen und stößt damit alten Gewohnheiten vor den Kopf, die Benutzerfreundlichkeit hingegen ist dank vielerlei Tastenkombinationen eher etwas für Geeks, da sich unbedarfte Nutzer selbst mit Strg + C / V schwer tun.
Aber das ist ja nicht alles in der schönen, neuen Linux-Welt, was mich aufzuregen weiß, denn man könnte ja noch auf Gnome 3 zurück greifen... (z.B. über die Distribution Mint oder Fedora)... ABER auch der neue Gnome 3 Desktop (der über kurz oder lang auch auf Mint landen wird, welches sich noch tapfer dagegen erwehrt) ist ein Krampf in Sachen Benutzung und Aussehen. Minimalismus ist ja angesagt wie nie zuvor (siehe meine Meinung zu Unity oben), aber Gnome hat nun weniger Charme als eine DOS Anwendung. So prangt das Panel in schwarz und mit gerade einmal 3 „Knöpfen“ (ich traue mich kaum, diese so zu nennen) am oberen Bildschirm und schreit einem förmlich entgegen, dass nun die „Kunst“ eingezogen ist. Mag sein, dass man mittels Gnome-Tweak das - auf css und Javascript basierende - Menü einigermaßen anpassen und als etwas fähigerer User auch noch weit mehr heraus holen kann, aber WARUM hat man Gnome nicht einen kleinen Rest Würde in Sachen Design von vorne herein mitgegeben?!
Aber wie sagt der Volksmund: Kunst liegt im Auge des Betrachters.
Lange Rede kurzer Sinn: Umstieg. Es stimmt mich schon traurig, da ich lange und gerne Ubuntu genutzt und vielen dieses Betriebssystem empfohlen habe. Aber den eingeschlagenen Weg werde und möchte ich zumindest auf meinem, alltäglich genutzten Rechner nicht mitgehen. Unverzichtbar wird wohl Ubuntu auch weiterhin auf Netbook und HTPC( XBMC ) laufen.
Alternativen? Viele! Derer drei möchte ich nun einmal ganz kurz umreißen:
Kubuntu
Auf KDE basierendes „Ubuntu“ - leider scheint mir KDE hier nicht besonders gut integriert zu sein, das ganze System fühlt sich irgendwie wacklig an und ich befürchte, dass meine Daten auf einer Floppy-Disk besser geschützt wären. Zwar kann der subjektive Eindruck täuschen, allerdings möchte ich mit einem guten Gefühl vor meinem PC sitzen und nicht denken, dass im nächsten Moment wieder alles verschwunden ist. Vielleicht wirkt aber auch einfach der Fade Beigeschmack von der Vorgehensweise bei Unity nach...
Mint
Ein Fork von Ubuntu 11.04, allerdings mit dem alten Gnome 2 Desktop. Sehr interessante Distribution, da auch von Hause aus schon alle möglichen Erweiterungen / Pakete zur Medienwiedergabe mitgeliefert werden. Wer keinen großen Sprung machen möchte bzw. nicht willens ist, sich großartig umzustellen, der ist mit Mint sehr gut beraten. Mich hat allerdings die Tatsache vom Umstieg auf Mint abgehalten, dass es nicht auf lange Zeit Gnome 2 nutzen kann und früher oder später auch bei Version 3 landet und ich möchte nicht jährlich die Distribution wechseln müssen.
OpenSuse
Der totale Umstieg... KDE und eine vollkommen andere Grundlage. Da ich schon einmal vor mehr als 10 Jahren in diese Distribution geschaut habe, war die Neugier groß, was sich so alles getan hat – und es ist eine ganze Menge. Aber so ein Umstieg verlangt Geduld, da man sich an etliche neue Programme gewöhnen muss (auch wenn man die alltäglichen wie Chromium und Firefox natürlich auch hier findet) und diese hätte man auch für das Erlernen der Unity Eigenarten oder die Einrichtung von Gnome 3 verwenden können. Aber wenn die Entwickler von Gnome und Unity in solchem Maße die alten User vergraulen, dann trenne ich mich für meinen Teil von deren Arbeit. Eine kleine Anleitung zum Überwinden der ersten Hindernisse werde ich in den kommenden Tagen veröffentlichen.
Als Linux-User ist man ja oft zu Kompromissen bereit, aber jede Flexibilität hat ihre Grenzen und meine endet wohl mit und bei Unity. Was hat man sich dabei gedacht? Mag sein, dass es irgendwie besonders modern wirkt und auf Netbooks, sowie kleinen Monitoren vielleicht sogar ganz sinnvoll ist, allerdings mutet der „Zwang“ zum Umstieg auf selbige, revolutionäre Neuerung mehr als seltsam an.
Zuerst die Umstellung der Fenster-Knöpfe auf die linke Seite, wo ich als PC User diese schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der rechten Seite nutze und nun das ach so revolutionäre Unity.
Zwar konnte man die besagten Knöpfe mittels Befehl über das Terminal wieder auf der „richtigen“ Seite platzieren und auch Unity bietet den unwilligen Usern noch eine s.g. klassische Oberfläche an, die sich kaum von der aktuellen Gnome 2 Variante unterscheidet, allerdings soll diese schon mit dem nächsten Versionssprung verschwinden...
Auf ganz normalen Desktop-Rechnern mit Bildschirmen jenseits der 10 Zoll wird man von dem „modernen“ Schwarz nahezu erschlagen. Man kann auf normalen Weg keine Dateien auf dem Desktop ablegen und die Übersicht der geöffneten Fenster ist zu einem farbigen Knopf auf der linken Seite verkommen, der zwar auf viele Arten leuchten kann, aber von der Benutzerfreundlichkeit einem Stein gleichkommt. Allerhand Tastenkombinationen wurden eingeführt, die jeden Anfänger noch mehr überfordern werden... alles in allem will man wohl mit dem Design neue User ansprechen und stößt damit alten Gewohnheiten vor den Kopf, die Benutzerfreundlichkeit hingegen ist dank vielerlei Tastenkombinationen eher etwas für Geeks, da sich unbedarfte Nutzer selbst mit Strg + C / V schwer tun.
Aber das ist ja nicht alles in der schönen, neuen Linux-Welt, was mich aufzuregen weiß, denn man könnte ja noch auf Gnome 3 zurück greifen... (z.B. über die Distribution Mint oder Fedora)... ABER auch der neue Gnome 3 Desktop (der über kurz oder lang auch auf Mint landen wird, welches sich noch tapfer dagegen erwehrt) ist ein Krampf in Sachen Benutzung und Aussehen. Minimalismus ist ja angesagt wie nie zuvor (siehe meine Meinung zu Unity oben), aber Gnome hat nun weniger Charme als eine DOS Anwendung. So prangt das Panel in schwarz und mit gerade einmal 3 „Knöpfen“ (ich traue mich kaum, diese so zu nennen) am oberen Bildschirm und schreit einem förmlich entgegen, dass nun die „Kunst“ eingezogen ist. Mag sein, dass man mittels Gnome-Tweak das - auf css und Javascript basierende - Menü einigermaßen anpassen und als etwas fähigerer User auch noch weit mehr heraus holen kann, aber WARUM hat man Gnome nicht einen kleinen Rest Würde in Sachen Design von vorne herein mitgegeben?!
Aber wie sagt der Volksmund: Kunst liegt im Auge des Betrachters.
Lange Rede kurzer Sinn: Umstieg. Es stimmt mich schon traurig, da ich lange und gerne Ubuntu genutzt und vielen dieses Betriebssystem empfohlen habe. Aber den eingeschlagenen Weg werde und möchte ich zumindest auf meinem, alltäglich genutzten Rechner nicht mitgehen. Unverzichtbar wird wohl Ubuntu auch weiterhin auf Netbook und HTPC( XBMC ) laufen.
Alternativen? Viele! Derer drei möchte ich nun einmal ganz kurz umreißen:
Auf KDE basierendes „Ubuntu“ - leider scheint mir KDE hier nicht besonders gut integriert zu sein, das ganze System fühlt sich irgendwie wacklig an und ich befürchte, dass meine Daten auf einer Floppy-Disk besser geschützt wären. Zwar kann der subjektive Eindruck täuschen, allerdings möchte ich mit einem guten Gefühl vor meinem PC sitzen und nicht denken, dass im nächsten Moment wieder alles verschwunden ist. Vielleicht wirkt aber auch einfach der Fade Beigeschmack von der Vorgehensweise bei Unity nach...
Ein Fork von Ubuntu 11.04, allerdings mit dem alten Gnome 2 Desktop. Sehr interessante Distribution, da auch von Hause aus schon alle möglichen Erweiterungen / Pakete zur Medienwiedergabe mitgeliefert werden. Wer keinen großen Sprung machen möchte bzw. nicht willens ist, sich großartig umzustellen, der ist mit Mint sehr gut beraten. Mich hat allerdings die Tatsache vom Umstieg auf Mint abgehalten, dass es nicht auf lange Zeit Gnome 2 nutzen kann und früher oder später auch bei Version 3 landet und ich möchte nicht jährlich die Distribution wechseln müssen.
Der totale Umstieg... KDE und eine vollkommen andere Grundlage. Da ich schon einmal vor mehr als 10 Jahren in diese Distribution geschaut habe, war die Neugier groß, was sich so alles getan hat – und es ist eine ganze Menge. Aber so ein Umstieg verlangt Geduld, da man sich an etliche neue Programme gewöhnen muss (auch wenn man die alltäglichen wie Chromium und Firefox natürlich auch hier findet) und diese hätte man auch für das Erlernen der Unity Eigenarten oder die Einrichtung von Gnome 3 verwenden können. Aber wenn die Entwickler von Gnome und Unity in solchem Maße die alten User vergraulen, dann trenne ich mich für meinen Teil von deren Arbeit. Eine kleine Anleitung zum Überwinden der ersten Hindernisse werde ich in den kommenden Tagen veröffentlichen.
Mittwoch, 20. Juli 2011
OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks
Nach meinem teilweisen Umstieg von Ubuntu auf OpenSUSE, was hauptsächlich Unity geschuldet ist (einen ausführlichen Beitrag dazu werde ich evtl. noch nachreichen), hier nun einige Schritte, die nach einer frischen Installation sinnvoll, notwendig oder erstrebenswert sind.
Die Anleitung wird in weiteren Beiträgen fortgesetzt, ist jedoch schon jetzt recht ausführlich / umfangreich.
Über Anmerkungen / Ergänzungen im Kommentar-Bereich freue ich mich.
Zur Anleitung gelangt ihr nach dem Klick auf den Titel... "OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks" ... »
Die Anleitung wird in weiteren Beiträgen fortgesetzt, ist jedoch schon jetzt recht ausführlich / umfangreich.
Über Anmerkungen / Ergänzungen im Kommentar-Bereich freue ich mich.
Zur Anleitung gelangt ihr nach dem Klick auf den Titel... "OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks" ... »
(Seite 1 von 1, insgesamt 9 Einträge)






Kommentare
So, 18.12.2011 02:14
Sa, 26.11.2011 19:12
Sa, 26.11.2011 19:06