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Randnotiz
Mittwoch, 17. August 2011
XBMC - Audio auf Klinke-Anschluss (Audio Jack) und HDMI gleichzeitig
Nun ist es also vollbracht. Nachdem etlichen Tassen Kaffee in meinen Magen gewandert sind und ich Google mit diversen Suchbegriffen gequält habe, ist einer meiner nächster Meilenstein in Sachen XBMC / HTPC geschafft: die gleichzeitige / parallele / simultane (für die Suchbegriffe
) Ton bzw. Audio Ausgabe über den HDMI- und Klinke-Anschluss (bei zwei Soundkarten...)
Bitte beachtet, dass ich zuvor die Alsa Version wie hier beschrieben auf die neueste Version gebracht habe.
Dank des Users "the_isz", welcher sich im ArchLinux Forum mit dem gleichen Problem auseinander gesetzt hat (Beitrag hier) und seiner ausgezeichneten Analyse und Kommentierung im Script bzw. der ".asoundrc" (im home Verzeichnis), konnte ich dieses große Problem lösen.
So sieht meine .asoundrc nun aus: .asoundrc
Die Karten-Namen und Device IDs habe ich dabei mittels
Karte 0/3 = HDMI
Karte 1/0 = Klinke
Karte 1/1 = optisch
XBMC:
In den Audio-Einstellungen (Einstellungen - System - Audio Hardware) müssen noch folgende Optionen gesetzt werden (siehe Bild):
Audio Ausgabegerät: Benutzerdefiniert
Benutzerdefiniertes Audiogerät: both (klein geschrieben!)
Digitales Ausgabegerät für Passthrough: Benutzerdefiniert
Benutzerdefiniertes Audiogerät für Passthrough: both (auch klein geschrieben!)

Für alle Fälle habe ich die Arch-Linux Seite mit der Anleitung gespiegelt, da der Beitrag doch schon etwas älter ist: sicherung_1_alsa_files.tar.gz
Weitere Seiten zu diesem Thema:
https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=109370
http://www.alsa-project.org/alsa-doc/alsa-lib/pcm_plugins.html
http://wiki.ubuntuusers.de/.asoundrc
http://forum.xbmc.org/showpost.php?p=396178&postcount=141
Und hier bin ich w.g. letztendlich fündig geworden:
https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=109370
Bitte beachtet, dass ich zuvor die Alsa Version wie hier beschrieben auf die neueste Version gebracht habe.
Dank des Users "the_isz", welcher sich im ArchLinux Forum mit dem gleichen Problem auseinander gesetzt hat (Beitrag hier) und seiner ausgezeichneten Analyse und Kommentierung im Script bzw. der ".asoundrc" (im home Verzeichnis), konnte ich dieses große Problem lösen.
So sieht meine .asoundrc nun aus: .asoundrc
Die Karten-Namen und Device IDs habe ich dabei mittels
aplay -lausgelesen. Die ausgabe sieht folgendermaßen aus:
**** List of PLAYBACK Hardware Devices ****
card 0: Generic [HD-Audio Generic], device 3: HDMI 0 [HDMI 0]
Subdevices: 1/1
Subdevice #0: subdevice #0
card 1: SB [HDA ATI SB], device 0: ALC892 Analog [ALC892 Analog]
Subdevices: 1/1
Subdevice #0: subdevice #0
card 1: SB [HDA ATI SB], device 1: ALC892 Digital [ALC892 Digital]
Subdevices: 1/1
Subdevice #0: subdevice #0
Karte 0/3 = HDMI
Karte 1/0 = Klinke
Karte 1/1 = optisch
XBMC:
In den Audio-Einstellungen (Einstellungen - System - Audio Hardware) müssen noch folgende Optionen gesetzt werden (siehe Bild):
Audio Ausgabegerät: Benutzerdefiniert
Benutzerdefiniertes Audiogerät: both (klein geschrieben!)
Digitales Ausgabegerät für Passthrough: Benutzerdefiniert
Benutzerdefiniertes Audiogerät für Passthrough: both (auch klein geschrieben!)
Für alle Fälle habe ich die Arch-Linux Seite mit der Anleitung gespiegelt, da der Beitrag doch schon etwas älter ist: sicherung_1_alsa_files.tar.gz
Weitere Seiten zu diesem Thema:
https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=109370
http://www.alsa-project.org/alsa-doc/alsa-lib/pcm_plugins.html
http://wiki.ubuntuusers.de/.asoundrc
http://forum.xbmc.org/showpost.php?p=396178&postcount=141
Und hier bin ich w.g. letztendlich fündig geworden:
https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=109370
Dienstag, 16. August 2011
XBMC - Audio am Klinke-Anschluss (Audio Jack)
Nachdem ich den Ton über einen HDMI Switch mittels Cinch abgegriffen habe, wollte ich nun zusätzlich einen Kopfhörer direkt am HTPC anschließen. Die Überraschung war groß, als sich Ubuntu strickt weigerte, diesen Anschluss anzusprechen... von gleichzeitiger Ausgabe auf HDMI und Klinke mal ganz abgesehen (was noch auf der Todo-Liste steht). Auch viel Recherchieren und noch mehr Probieren half da nichts, denn wie sich später heraus stellen sollte, war schlicht das verwendete Alsa zu alt. Wer also dieser Anleitung zum Installieren von XBMC gefolgt ist: Anleitung und die Version von nemek laufen hat, nutzt Ubuntu 10.10 und damit Alsa 1.0.23
Die Alsa Version kann mit folgendem Terminal-Befehl augeselesen werden:
Nun haben aber die beiden User soundcheck und Temüjin von Ubuntuforums.org ganze Arbeit geleistet und ein Update-Script für Alsa geschrieben, was auch ganz vorzüglich funktioniert hat:
Volle und ausführliche Anleitung hier: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1681577
Kurzfassung:
1. Script herunterladen und irgendwo speichern
2. cd "der_Download_Ordner"
3. tar xzvf AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
4. chmod +x AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh
5. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -d
6. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -c
7. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -i
8. sudo shutdown -r 0
Datei: AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
Spiegel auf oyox.de: AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
Die Alsa Version kann mit folgendem Terminal-Befehl augeselesen werden:
cat /proc/asound/version
Nun haben aber die beiden User soundcheck und Temüjin von Ubuntuforums.org ganze Arbeit geleistet und ein Update-Script für Alsa geschrieben, was auch ganz vorzüglich funktioniert hat:
Volle und ausführliche Anleitung hier: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1681577
Kurzfassung:
1. Script herunterladen und irgendwo speichern
2. cd "der_Download_Ordner"
3. tar xzvf AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
4. chmod +x AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh
5. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -d
6. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -c
7. sudo ./AlsaUpgrade-1.0.24-2.sh -i
8. sudo shutdown -r 0
Datei: AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
Spiegel auf oyox.de: AlsaUpgrade-1.0.24-2.tar.gz
Freitag, 5. August 2011
Kurzer Tipp: Kopete mit deutscher Rechtschreibprüfung
Der KDE eigene Messenger weiß durch zahlreiche Konfigurations-Möglichkeiten zu glänzen. Eine wichtige Einstellung allerdings wurde ausgelagert bzw. über die System-Administration geregelt, was im Grunde von Vorteil ist, wenn man daran denkt. So kann man zwar in den Kopete-Einstellungen die Automatische Rechtschreibprüfung aktivieren, aber hat man nicht in den Configure Desktop -> Locale -> Spell Check Deutsch (Germany) ausgewählt, dann wird schlicht kein Wörterbuch genutzt.
Kurz: Alt+F2 - "Spell Checker" - Enter.
So einfach kann es sein. Kopete neu starten. Fertig.
Kurz: Alt+F2 - "Spell Checker" - Enter.
So einfach kann es sein. Kopete neu starten. Fertig.
Freitag, 22. Juli 2011
Warum... Unity, Gnome und der Schlag ins Gesicht
Der folgende Text ist kurz nach einem Update von Ubuntu Version 10.10 auf 11.04 entstanden und daher etwas emotional geschrieben...
Als Linux-User ist man ja oft zu Kompromissen bereit, aber jede Flexibilität hat ihre Grenzen und meine endet wohl mit und bei Unity. Was hat man sich dabei gedacht? Mag sein, dass es irgendwie besonders modern wirkt und auf Netbooks, sowie kleinen Monitoren vielleicht sogar ganz sinnvoll ist, allerdings mutet der „Zwang“ zum Umstieg auf selbige, revolutionäre Neuerung mehr als seltsam an.
Zuerst die Umstellung der Fenster-Knöpfe auf die linke Seite, wo ich als PC User diese schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der rechten Seite nutze und nun das ach so revolutionäre Unity.
Zwar konnte man die besagten Knöpfe mittels Befehl über das Terminal wieder auf der „richtigen“ Seite platzieren und auch Unity bietet den unwilligen Usern noch eine s.g. klassische Oberfläche an, die sich kaum von der aktuellen Gnome 2 Variante unterscheidet, allerdings soll diese schon mit dem nächsten Versionssprung verschwinden...
Auf ganz normalen Desktop-Rechnern mit Bildschirmen jenseits der 10 Zoll wird man von dem „modernen“ Schwarz nahezu erschlagen. Man kann auf normalen Weg keine Dateien auf dem Desktop ablegen und die Übersicht der geöffneten Fenster ist zu einem farbigen Knopf auf der linken Seite verkommen, der zwar auf viele Arten leuchten kann, aber von der Benutzerfreundlichkeit einem Stein gleichkommt. Allerhand Tastenkombinationen wurden eingeführt, die jeden Anfänger noch mehr überfordern werden... alles in allem will man wohl mit dem Design neue User ansprechen und stößt damit alten Gewohnheiten vor den Kopf, die Benutzerfreundlichkeit hingegen ist dank vielerlei Tastenkombinationen eher etwas für Geeks, da sich unbedarfte Nutzer selbst mit Strg + C / V schwer tun.
Aber das ist ja nicht alles in der schönen, neuen Linux-Welt, was mich aufzuregen weiß, denn man könnte ja noch auf Gnome 3 zurück greifen... (z.B. über die Distribution Mint oder Fedora)... ABER auch der neue Gnome 3 Desktop (der über kurz oder lang auch auf Mint landen wird, welches sich noch tapfer dagegen erwehrt) ist ein Krampf in Sachen Benutzung und Aussehen. Minimalismus ist ja angesagt wie nie zuvor (siehe meine Meinung zu Unity oben), aber Gnome hat nun weniger Charme als eine DOS Anwendung. So prangt das Panel in schwarz und mit gerade einmal 3 „Knöpfen“ (ich traue mich kaum, diese so zu nennen) am oberen Bildschirm und schreit einem förmlich entgegen, dass nun die „Kunst“ eingezogen ist. Mag sein, dass man mittels Gnome-Tweak das - auf css und Javascript basierende - Menü einigermaßen anpassen und als etwas fähigerer User auch noch weit mehr heraus holen kann, aber WARUM hat man Gnome nicht einen kleinen Rest Würde in Sachen Design von vorne herein mitgegeben?!
Aber wie sagt der Volksmund: Kunst liegt im Auge des Betrachters.
Lange Rede kurzer Sinn: Umstieg. Es stimmt mich schon traurig, da ich lange und gerne Ubuntu genutzt und vielen dieses Betriebssystem empfohlen habe. Aber den eingeschlagenen Weg werde und möchte ich zumindest auf meinem, alltäglich genutzten Rechner nicht mitgehen. Unverzichtbar wird wohl Ubuntu auch weiterhin auf Netbook und HTPC( XBMC ) laufen.
Alternativen? Viele! Derer drei möchte ich nun einmal ganz kurz umreißen:
Kubuntu
Auf KDE basierendes „Ubuntu“ - leider scheint mir KDE hier nicht besonders gut integriert zu sein, das ganze System fühlt sich irgendwie wacklig an und ich befürchte, dass meine Daten auf einer Floppy-Disk besser geschützt wären. Zwar kann der subjektive Eindruck täuschen, allerdings möchte ich mit einem guten Gefühl vor meinem PC sitzen und nicht denken, dass im nächsten Moment wieder alles verschwunden ist. Vielleicht wirkt aber auch einfach der Fade Beigeschmack von der Vorgehensweise bei Unity nach...
Mint
Ein Fork von Ubuntu 11.04, allerdings mit dem alten Gnome 2 Desktop. Sehr interessante Distribution, da auch von Hause aus schon alle möglichen Erweiterungen / Pakete zur Medienwiedergabe mitgeliefert werden. Wer keinen großen Sprung machen möchte bzw. nicht willens ist, sich großartig umzustellen, der ist mit Mint sehr gut beraten. Mich hat allerdings die Tatsache vom Umstieg auf Mint abgehalten, dass es nicht auf lange Zeit Gnome 2 nutzen kann und früher oder später auch bei Version 3 landet und ich möchte nicht jährlich die Distribution wechseln müssen.
OpenSuse
Der totale Umstieg... KDE und eine vollkommen andere Grundlage. Da ich schon einmal vor mehr als 10 Jahren in diese Distribution geschaut habe, war die Neugier groß, was sich so alles getan hat – und es ist eine ganze Menge. Aber so ein Umstieg verlangt Geduld, da man sich an etliche neue Programme gewöhnen muss (auch wenn man die alltäglichen wie Chromium und Firefox natürlich auch hier findet) und diese hätte man auch für das Erlernen der Unity Eigenarten oder die Einrichtung von Gnome 3 verwenden können. Aber wenn die Entwickler von Gnome und Unity in solchem Maße die alten User vergraulen, dann trenne ich mich für meinen Teil von deren Arbeit. Eine kleine Anleitung zum Überwinden der ersten Hindernisse werde ich in den kommenden Tagen veröffentlichen.
Als Linux-User ist man ja oft zu Kompromissen bereit, aber jede Flexibilität hat ihre Grenzen und meine endet wohl mit und bei Unity. Was hat man sich dabei gedacht? Mag sein, dass es irgendwie besonders modern wirkt und auf Netbooks, sowie kleinen Monitoren vielleicht sogar ganz sinnvoll ist, allerdings mutet der „Zwang“ zum Umstieg auf selbige, revolutionäre Neuerung mehr als seltsam an.
Zuerst die Umstellung der Fenster-Knöpfe auf die linke Seite, wo ich als PC User diese schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der rechten Seite nutze und nun das ach so revolutionäre Unity.
Zwar konnte man die besagten Knöpfe mittels Befehl über das Terminal wieder auf der „richtigen“ Seite platzieren und auch Unity bietet den unwilligen Usern noch eine s.g. klassische Oberfläche an, die sich kaum von der aktuellen Gnome 2 Variante unterscheidet, allerdings soll diese schon mit dem nächsten Versionssprung verschwinden...
Auf ganz normalen Desktop-Rechnern mit Bildschirmen jenseits der 10 Zoll wird man von dem „modernen“ Schwarz nahezu erschlagen. Man kann auf normalen Weg keine Dateien auf dem Desktop ablegen und die Übersicht der geöffneten Fenster ist zu einem farbigen Knopf auf der linken Seite verkommen, der zwar auf viele Arten leuchten kann, aber von der Benutzerfreundlichkeit einem Stein gleichkommt. Allerhand Tastenkombinationen wurden eingeführt, die jeden Anfänger noch mehr überfordern werden... alles in allem will man wohl mit dem Design neue User ansprechen und stößt damit alten Gewohnheiten vor den Kopf, die Benutzerfreundlichkeit hingegen ist dank vielerlei Tastenkombinationen eher etwas für Geeks, da sich unbedarfte Nutzer selbst mit Strg + C / V schwer tun.
Aber das ist ja nicht alles in der schönen, neuen Linux-Welt, was mich aufzuregen weiß, denn man könnte ja noch auf Gnome 3 zurück greifen... (z.B. über die Distribution Mint oder Fedora)... ABER auch der neue Gnome 3 Desktop (der über kurz oder lang auch auf Mint landen wird, welches sich noch tapfer dagegen erwehrt) ist ein Krampf in Sachen Benutzung und Aussehen. Minimalismus ist ja angesagt wie nie zuvor (siehe meine Meinung zu Unity oben), aber Gnome hat nun weniger Charme als eine DOS Anwendung. So prangt das Panel in schwarz und mit gerade einmal 3 „Knöpfen“ (ich traue mich kaum, diese so zu nennen) am oberen Bildschirm und schreit einem förmlich entgegen, dass nun die „Kunst“ eingezogen ist. Mag sein, dass man mittels Gnome-Tweak das - auf css und Javascript basierende - Menü einigermaßen anpassen und als etwas fähigerer User auch noch weit mehr heraus holen kann, aber WARUM hat man Gnome nicht einen kleinen Rest Würde in Sachen Design von vorne herein mitgegeben?!
Aber wie sagt der Volksmund: Kunst liegt im Auge des Betrachters.
Lange Rede kurzer Sinn: Umstieg. Es stimmt mich schon traurig, da ich lange und gerne Ubuntu genutzt und vielen dieses Betriebssystem empfohlen habe. Aber den eingeschlagenen Weg werde und möchte ich zumindest auf meinem, alltäglich genutzten Rechner nicht mitgehen. Unverzichtbar wird wohl Ubuntu auch weiterhin auf Netbook und HTPC( XBMC ) laufen.
Alternativen? Viele! Derer drei möchte ich nun einmal ganz kurz umreißen:
Auf KDE basierendes „Ubuntu“ - leider scheint mir KDE hier nicht besonders gut integriert zu sein, das ganze System fühlt sich irgendwie wacklig an und ich befürchte, dass meine Daten auf einer Floppy-Disk besser geschützt wären. Zwar kann der subjektive Eindruck täuschen, allerdings möchte ich mit einem guten Gefühl vor meinem PC sitzen und nicht denken, dass im nächsten Moment wieder alles verschwunden ist. Vielleicht wirkt aber auch einfach der Fade Beigeschmack von der Vorgehensweise bei Unity nach...
Ein Fork von Ubuntu 11.04, allerdings mit dem alten Gnome 2 Desktop. Sehr interessante Distribution, da auch von Hause aus schon alle möglichen Erweiterungen / Pakete zur Medienwiedergabe mitgeliefert werden. Wer keinen großen Sprung machen möchte bzw. nicht willens ist, sich großartig umzustellen, der ist mit Mint sehr gut beraten. Mich hat allerdings die Tatsache vom Umstieg auf Mint abgehalten, dass es nicht auf lange Zeit Gnome 2 nutzen kann und früher oder später auch bei Version 3 landet und ich möchte nicht jährlich die Distribution wechseln müssen.
Der totale Umstieg... KDE und eine vollkommen andere Grundlage. Da ich schon einmal vor mehr als 10 Jahren in diese Distribution geschaut habe, war die Neugier groß, was sich so alles getan hat – und es ist eine ganze Menge. Aber so ein Umstieg verlangt Geduld, da man sich an etliche neue Programme gewöhnen muss (auch wenn man die alltäglichen wie Chromium und Firefox natürlich auch hier findet) und diese hätte man auch für das Erlernen der Unity Eigenarten oder die Einrichtung von Gnome 3 verwenden können. Aber wenn die Entwickler von Gnome und Unity in solchem Maße die alten User vergraulen, dann trenne ich mich für meinen Teil von deren Arbeit. Eine kleine Anleitung zum Überwinden der ersten Hindernisse werde ich in den kommenden Tagen veröffentlichen.
Mittwoch, 20. Juli 2011
OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks
Nach meinem teilweisen Umstieg von Ubuntu auf OpenSUSE, was hauptsächlich Unity geschuldet ist (einen ausführlichen Beitrag dazu werde ich evtl. noch nachreichen), hier nun einige Schritte, die nach einer frischen Installation sinnvoll, notwendig oder erstrebenswert sind.
Die Anleitung wird in weiteren Beiträgen fortgesetzt, ist jedoch schon jetzt recht ausführlich / umfangreich.
Über Anmerkungen / Ergänzungen im Kommentar-Bereich freue ich mich.
Zur Anleitung gelangt ihr nach dem Klick auf den Titel... "OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks" ... »
Die Anleitung wird in weiteren Beiträgen fortgesetzt, ist jedoch schon jetzt recht ausführlich / umfangreich.
Über Anmerkungen / Ergänzungen im Kommentar-Bereich freue ich mich.
Zur Anleitung gelangt ihr nach dem Klick auf den Titel... "OpenSUSE - erste Schritte, Tipps und Tricks" ... »
Samstag, 7. Mai 2011
Backup anlegen mit Back In Time
Backups sollte man regelmäßig machen um im Falle eines System-Zusammebruchs o.ä. alle mehr oder minder wichtigen Dateien wieder aufspielen zu können. Wie ärgerlich ist es da, wenn die letzte Sicherung dann doch über ein Jahr oder länger zurück liegt, da man sich zwar vorgenommen hatte, das Backup durchzuführen, aber dieses letztendlich dann doch (un)absichtlich verschoben hat.
Wer nicht ständig daran denken möchte, kann nun unter Ubuntu auf eine Vielzahl von Programmen zurück greifen. Diese reichen von Shell-Scripten ohne graphische Oberfläche bis zu ausgeklügelten Klick n' Do Programmen, welche eigentlich durchweg mit der Maus konfiguriert werden können.
Nach einiger Überlegung die sich eigentlich auf pro und contra einer graphischen Oberfläche bezog, habe ich mich für "Back In Time" entschlossen: http://wiki.ubuntuusers.de/Back_In_Time
Nach der Installation ist unter Anwendungen ein neuer Menu-Punkt zu finden: Systemwerkzeuge. Darin findet sich "Back In Time" und "Back In Time (root)". Ein Klick auf BIT öffnet sodann auch das Programm.
1. Als erstes stellen wir unter "Speicherort für Snapshots" das gewünschte Backup-Medium aus (in meinem Fall eine USB-Platte, welche ich zuvor gemountet habe).
2. Nun klicken wir auf den Reiter "Einbeziehen" und wählen alle Ordner aus, die gesichert werden sollen. Dabei sei gesagt, dass BIT jede Datei nur einmal sichert und dann überprüft, ob sie sich geändert hat. Ist dem nicht so, wird ein Systemlink gesetzt, welcher nur wenig Speicherplatz in Anspruch nimmt, ganz gleich wie groß die eigentliche Datei ist. Im Klartext: auch große Dateien nehmen euch nicht bei jedem Backup erneut viel Speicherplatz weg, sondern nur einmal (oder bei Änderung an diesen).
Wenn ihr ein volles Backup machen wollt, dann empfiehlt es sich, den Home-Ordner (unter Dateisystem -> home -> BENUTZERNAME) auszuwählen und im nächsten Reiter lediglich die NICHT zu sichernden Ordner auszuschließen.
3. Im Reiter "Ausschliessen" können wir nun Muster, Dateien und Ordner auswählen, die NICHT gesichert werden sollen. Hier kommen z.B. Ordner hinein, welche ihr nicht sichern wollt, auch wenn ihr den Überordner zum Sichern ausgewählt habt.
4. Der nächste Reiter "Automatisch entfernen" sorgt -wie der Name schon vermuten lässt- für eine automatische Löschung. Je nach Kriterium werden alte Backups automatisch entfernt. Dabei könnt ihr wählen zwischen:
- Älter als x
- Falls freier Speicher kleiner als: x
- Smart remove ... sehr interessante Option, dabei werden folgende Kriterien angewandt:
behalte alle Snapshots von heute und gestern
behalte einen Snapshot von letzter und einen von vorletzter Woche
behalte einen Shnapshot von jedem Monat diesen Jahres
behalte einen Snapshot von jedem Jahr
- Entferne benannte Snapshots nicht (hierbei werden von Hand benannte Snapshots grundsätzlich NICHT gelöscht)
5. Nochmal alles prüfen und dann mit OK den Einstellungs-Dialog verlassen.
6. Als letztes klicken wir oben links auf "Snapshot erstellen" und warten geduldig, bis das Backup beendet ist. Wenn ihr nun eingestellt habt, dass in Intervallen gesichert wird, braucht ihr euch eigentlich um nichts mehr kümmern, ansonsten müsst ihr ab und an Back In Time aufrufen und wieder auf "Snapshot erstellen" klicken.
Wer nicht ständig daran denken möchte, kann nun unter Ubuntu auf eine Vielzahl von Programmen zurück greifen. Diese reichen von Shell-Scripten ohne graphische Oberfläche bis zu ausgeklügelten Klick n' Do Programmen, welche eigentlich durchweg mit der Maus konfiguriert werden können.
Nach einiger Überlegung die sich eigentlich auf pro und contra einer graphischen Oberfläche bezog, habe ich mich für "Back In Time" entschlossen: http://wiki.ubuntuusers.de/Back_In_Time
sudo apt-get install backintime-gnome
Nach der Installation ist unter Anwendungen ein neuer Menu-Punkt zu finden: Systemwerkzeuge. Darin findet sich "Back In Time" und "Back In Time (root)". Ein Klick auf BIT öffnet sodann auch das Programm.
1. Als erstes stellen wir unter "Speicherort für Snapshots" das gewünschte Backup-Medium aus (in meinem Fall eine USB-Platte, welche ich zuvor gemountet habe).
2. Nun klicken wir auf den Reiter "Einbeziehen" und wählen alle Ordner aus, die gesichert werden sollen. Dabei sei gesagt, dass BIT jede Datei nur einmal sichert und dann überprüft, ob sie sich geändert hat. Ist dem nicht so, wird ein Systemlink gesetzt, welcher nur wenig Speicherplatz in Anspruch nimmt, ganz gleich wie groß die eigentliche Datei ist. Im Klartext: auch große Dateien nehmen euch nicht bei jedem Backup erneut viel Speicherplatz weg, sondern nur einmal (oder bei Änderung an diesen).
Wenn ihr ein volles Backup machen wollt, dann empfiehlt es sich, den Home-Ordner (unter Dateisystem -> home -> BENUTZERNAME) auszuwählen und im nächsten Reiter lediglich die NICHT zu sichernden Ordner auszuschließen.
3. Im Reiter "Ausschliessen" können wir nun Muster, Dateien und Ordner auswählen, die NICHT gesichert werden sollen. Hier kommen z.B. Ordner hinein, welche ihr nicht sichern wollt, auch wenn ihr den Überordner zum Sichern ausgewählt habt.
4. Der nächste Reiter "Automatisch entfernen" sorgt -wie der Name schon vermuten lässt- für eine automatische Löschung. Je nach Kriterium werden alte Backups automatisch entfernt. Dabei könnt ihr wählen zwischen:
- Älter als x
- Falls freier Speicher kleiner als: x
- Smart remove ... sehr interessante Option, dabei werden folgende Kriterien angewandt:
behalte alle Snapshots von heute und gestern
behalte einen Snapshot von letzter und einen von vorletzter Woche
behalte einen Shnapshot von jedem Monat diesen Jahres
behalte einen Snapshot von jedem Jahr
- Entferne benannte Snapshots nicht (hierbei werden von Hand benannte Snapshots grundsätzlich NICHT gelöscht)
5. Nochmal alles prüfen und dann mit OK den Einstellungs-Dialog verlassen.
6. Als letztes klicken wir oben links auf "Snapshot erstellen" und warten geduldig, bis das Backup beendet ist. Wenn ihr nun eingestellt habt, dass in Intervallen gesichert wird, braucht ihr euch eigentlich um nichts mehr kümmern, ansonsten müsst ihr ab und an Back In Time aufrufen und wieder auf "Snapshot erstellen" klicken.
Samstag, 16. April 2011
Youtube-Links vom PC an das XBMC senden
Kleines, aber feines Tool:
http://userscripts.org/scripts/show/100690
Mit diesem Greasemonkey Script könnt ihr Videos direkt aus Youtube heraus an das XBMC senden.

Funktionsfähig unter Firefox und Chrome / Chromium. Für letztere ist noch zusätzlich Tampermonkey zwingend erforderlich. Zuerst Tampermonkey installieren ( https://chrome.google.com/extensions/detail/dhdgffkkebhmkfjojejmpbldmpobfkfo ) und darüber dann das Greasemonkey-Script einbinden.
Zum Abspielen der Videos muss natürlich das Youtube Plugin auf dem XBMC installiert sein.
Weiterhin wird vorausgesetzt, dass der Webserver im XBMC aktiviert ist.
Sollte dies noch nicht der Fall sein, geht folgendermaßen vor:
1. Einstellungen -> Netzwerk -> Server
2. Benutzername und Passwort festlegen (Port kann unverändert bleiben)
Wenn ihr nun Video auf Youtube aufruft, wird das o.g. Bedienfeld unten rechts angezeigt. Klickt das erste mal nach der Installation bitte zuerst auf das Zahnrad und gebt Benutzername, Passwort, IP und Port ein, wie es im XBMC eingestellt ist.
Jetzt könnt ihr bequem die Videos auf eurem HTPC abspielen.
http://userscripts.org/scripts/show/100690
Mit diesem Greasemonkey Script könnt ihr Videos direkt aus Youtube heraus an das XBMC senden.
Funktionsfähig unter Firefox und Chrome / Chromium. Für letztere ist noch zusätzlich Tampermonkey zwingend erforderlich. Zuerst Tampermonkey installieren ( https://chrome.google.com/extensions/detail/dhdgffkkebhmkfjojejmpbldmpobfkfo ) und darüber dann das Greasemonkey-Script einbinden.
Zum Abspielen der Videos muss natürlich das Youtube Plugin auf dem XBMC installiert sein.
Weiterhin wird vorausgesetzt, dass der Webserver im XBMC aktiviert ist.
Sollte dies noch nicht der Fall sein, geht folgendermaßen vor:
1. Einstellungen -> Netzwerk -> Server
2. Benutzername und Passwort festlegen (Port kann unverändert bleiben)
Wenn ihr nun Video auf Youtube aufruft, wird das o.g. Bedienfeld unten rechts angezeigt. Klickt das erste mal nach der Installation bitte zuerst auf das Zahnrad und gebt Benutzername, Passwort, IP und Port ein, wie es im XBMC eingestellt ist.
Jetzt könnt ihr bequem die Videos auf eurem HTPC abspielen.
Freitag, 15. April 2011
Adobe Flash 10.3 64bit für Chromium und Firefox
In letzter Zeit ging mir Flash doch sehr auf die Nerven, da es auf jeder erdenklichen Webseite die Lüfter meines Notebooks in die Höhe trieb. Aber wie kam das. Da ich das flash-plugin aus der Synaptic genutzt habe, musste diese 32bit Version erst mittels nspluginwrapper (was sich als npviewer.bin in der System-Überwachung ausgibt) auf das 64bit System portiert werden. Das hat unnötig viele Ressourcen gefressen und diese nicht selten sogar annähernd vollständig für sich beansprucht.

(hier schläft es mal zufällig, da Chromium gerade nicht aktiv darauf zugreift
Als ich mich nach Lösungen umgesehen habe, bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, Adobe Flash in der 64bit Variante zu nutzen, was allerdings schon eine ganze Weile als "Preview" angeboten wird. Nach der Installation läuft aber das System merklich ruhiger und auch sonst konnte ich bis jetzt keine Nachteile erkennen.
Wer das Flash-Plugin auch "ausprobieren" möchte (natürlich wie immer alles auf eigene Gefahr und "Fremdpakete können das System gefährden"), der kann das folgendermaßen tun (wer eine Paketquelle nutzen möchte, welche Updates automatisch einspielt, der nimmt die Anleitung 2):
Anleitung 1:
Im Terminal eingeben:
Anleitung 2:
Im Terminal eingeben:
Danach wird das Plugin brav in Firefox (about:plugins) und Chromium (chrome://plugins) gelistet:
Firefox:

bzw.

Chromium:
(hier schläft es mal zufällig, da Chromium gerade nicht aktiv darauf zugreift
Als ich mich nach Lösungen umgesehen habe, bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, Adobe Flash in der 64bit Variante zu nutzen, was allerdings schon eine ganze Weile als "Preview" angeboten wird. Nach der Installation läuft aber das System merklich ruhiger und auch sonst konnte ich bis jetzt keine Nachteile erkennen.
Wer das Flash-Plugin auch "ausprobieren" möchte (natürlich wie immer alles auf eigene Gefahr und "Fremdpakete können das System gefährden"), der kann das folgendermaßen tun (wer eine Paketquelle nutzen möchte, welche Updates automatisch einspielt, der nimmt die Anleitung 2):
Anleitung 1:
Im Terminal eingeben:
sudo apt-get remove flashplugin-installer nspluginwrapper
cd Desktop
wget http://download.macromedia.com/pub/labs/flashplayer10/flashplayer10_2_p3_64bit_linux_111710.tar.gz
tar xzf flashplayer10_2_p3_64bit_linux_111710.tar.gz
#Für Firefox und Chromium
sudo cp libflashplayer.so /usr/lib64/mozilla/plugins/
Anleitung 2:
Im Terminal eingeben:
sudo add-apt-repository ppa:sevenmachines/flash
sudo apt-get update
sudo apt-get install flashplugin64-installer
Danach wird das Plugin brav in Firefox (about:plugins) und Chromium (chrome://plugins) gelistet:
Firefox:

bzw.

Chromium:
Samstag, 9. April 2011
Firefox 4 über Mozilla Paketquelle installieren
Vor kurzem habe ich auf einem Windows-System den Firefox Versions-Sprung vollführen dürfen, da dieser alte Browser doch mit der Zeit immer langsamer geworden ist. Nun war ich aber selbst erst einmal überrascht, wie schnell Firefox startet und auch die Bedienung ist angenehm flüssig.
Auch wenn ich nicht von Chromium auf Firefox zurück wechseln werde, so nutze ich dennoch hin und wieder Firefox und möchte daher auch nicht immer wieder warten müssen, bis es letztendlich vollständig geladen wurde. Daher update ich nun auch auf meinem Ubuntu Firefox mit folgenden Zeilen ganz einfach:
Nach dem nächsten Update durch den Update-Manager findet ihr die schnelle Version 4 fertig vor - inkl. aller Bookmarks und Userdaten.
Den Tipp habe ich von hier: http://linuxundich.de/de/software/firefox-4-0-in-ubuntu-mozilla-team-ppa-installieren/
Auch wenn ich nicht von Chromium auf Firefox zurück wechseln werde, so nutze ich dennoch hin und wieder Firefox und möchte daher auch nicht immer wieder warten müssen, bis es letztendlich vollständig geladen wurde. Daher update ich nun auch auf meinem Ubuntu Firefox mit folgenden Zeilen ganz einfach:
sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
sudo apt-get update
Nach dem nächsten Update durch den Update-Manager findet ihr die schnelle Version 4 fertig vor - inkl. aller Bookmarks und Userdaten.
Den Tipp habe ich von hier: http://linuxundich.de/de/software/firefox-4-0-in-ubuntu-mozilla-team-ppa-installieren/
Kurzer Tipp: Chrome Textbox / Textfelder lassen sich nicht mehr beschreiben
Ich hatte bis jetzt des öfteren ein sehr kurioses Problem mit Textfeldern in Chromium, so ließen sich diese einfach nicht mehr befüllen bzw. ließen einen Buchstaben zu und das war es dann auch schon. Die Ursache des ganzen Übels war die Adblock Plus Erweiterung für Chrome bzw. Chromium... nachdem ich diese deaktiviert hatte, ließ sich in die Textfelder wie gewohnt und vorgesehen hinein schreiben.

Also bin ich der Ursache nachgegangen und schuld war diese Zeile in den eigenen Filtern:
Wer also ein ähnliches Problem hat, sollte als erstes die eigene Filterliste überprüfen.
Also bin ich der Ursache nachgegangen und schuld war diese Zeile in den eigenen Filtern:
##div[style="background-color:#000;padding:5px;height:262px;width:300px;margin-left:4px;"]
Wer also ein ähnliches Problem hat, sollte als erstes die eigene Filterliste überprüfen.
Freitag, 8. April 2011
XBMC und AMD Radeon HD 6310 (Update)
Und beinahe hätte ich all die Probleme vergessen, die neue Hardware in Treiber-Hinsicht verursachen kann. Aber wir würden ja nicht Linux / Ubuntu nutzen, wenn da nicht der Wille wäre, diese Probleme anzupacken.
Nach einigen Versuchen, XBMC über eine minimale Ubuntu-Installation zum Laufen zu bewegen (XBMCbuntu), habe ich nun zwei Varianten der Installation.
Die erste Variante beschreibt den Weg über eine standardmäßige Distribution von XBMC (XBMClive) mit der Möglichkeit, einen aktuellen Catalyst-Treiber zu installieren, jedoch konnte ich bis zum Schluss keinen Erfolg bei der Installation von VAAPI verzeichnen, was für die HD-Wiedergabe jedoch unerlässlich ist. Lösungsansätze sind vorhanden und in der Theorie hätte es auch funktionieren sollen, aber wie des öfteren unterscheidet sich leider Theorie und Praxis. Aber damit ihr euer Glück versuchen könnt, hänge ich die "Anleitung" und Link zur VAAPI Installation am Ende dieses Eintrags an.
Die zweite Variante greift auf eine XBMC-Version aus dem XBMC.org Board zurück, welche durch den User "nemek" mit den benötigten AMD/Ati Treibern und VAAPI-Paketen kompeliert wurde. Nach der Installation dieser Distribution läuft die HD-Wiedergabe ohne weiteres Zutun.
Es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten (z.B. über eine minimale Ubuntu Version XBMC zu installieren), diese lasse ich aber jetzt außen vor.
Einen Tipp vorweg: nach der Installation von XBMC könnt ihr euch über einen zweiten PC mit diesem über das Terminal verbinden und so alle Eingaben schnell und unkompliziert von "außen" vornehmen. Gebt dazu einfach in eurem Terminal (am PC) folgendes ein:
Variante 1
Ladet euch unter http://xbmc.org/download/ die Live Variante herunter und brennt diese auf eine CD oder DVD (letzteres wäre etwas verschwenderisch).
Bootet nun die CD und wählt "Installation" aus - der Rest dürfte selbsterklärend sein - folgt einfach den Anweisungen.
Bei der Erstellung des Users wird als Name "xbmc" empfohlen.
Nach der Installation ruckelt das Menü in Ermangelung des richtigen Grafikkarten-Treibers doch sehr. Einige Versuche später habe ich Dank der Hilfe des XBMC.de Forums und dem User BS den Weg gefunden, der letztendlich ans Ziel eines flüssigen Menüs führte:
Grafikkarten-Treiber Installation:
(Bitte an dieser Stelle evtl. erst einen Blick auf meine Versuche unten werfen...)
1. Zuerst XBMC starten und dann STRG + ALT + F1 drücken.
2. Hier nun den Username und dann das Passwort eingeben, welches ihr auch bei der Installation oben angegeben habt.
3. jetzt folgendes eingeben um die aktuellen Treiber / Catalyst von Ati herunter zu laden und zu installieren:
danach
4. folgt nun der ATI Installation (meistens einfach OK betätigen)
(Video unten)
Nach einem Neustart wird nun der aktuelle Treiber verwendet und das Menü läuft wunderbar flüssig.
Um diesen durchzuführen, geht zuerst mit STRG + Alt + F7 zum XBMC zurück und wählt dort regulär "Neustarten" aus.
Variante 2
Ladet euch die Iso von nemek herunter, brennt diese und installiert sie - fertig.
http://forum.xbmc.org/showpost.php?p=752888&postcount=109
Update: die Links waren down, hier ein aktueller Mirror:
http://www.multiupload.com/CUEQVMF0AM
-----
Die fehlgeschlagenen Versuche der VAAPI Installation:
Wie oben erwähnt, habe ich bei Variante 1 versucht, erst Catalyst (die Treiber) und dann die VAAPI Libs zu installieren. Nemek hingegen hat erwähnt, dass man zuerst die Libs von splitted-desktop laden und danach Catalyst installieren soll...
Anleitungen hierzu:
XBMC über minimales Ubuntu installieren (de)
http://www.xbmcnerds.com/index.php?page=Thread&threadID=361 pdf
64bit-Variante VAAPI Installation bei dem Weg über ein minimales Ubuntu (de)
http://www.multimedia4linux.de/htpc/ati_video.html pdf
Catalyst Installation (en)
http://drpaneas.com/?p=66 pdf
Catalyst und VAAPI Installation (en)
http://wiki.cchtml.com/index.php/Ubuntu_Maverick_Installation_Guide pdf
VAAPI Installation / VAAPI-Libs laden:
Die Dateien liegen hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva1_0.32.0-1+sds2_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/amd64/libva1_0.32.0-1+sds2_amd64.deb
und hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva-dev_0.32.0-1+sds2_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/amd64/libva-dev_0.32.0-1+sds2_amd64.deb
sowie hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/xvba-video/xvba-video_0.7.8-1_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/xvba-video/xvba-video_0.7.8-1_amd64.deb
vainfo # sollte nun 0 liefern. Bei -1 liegt ein Fehler vor. Allerdings funktioniert das laut nemek nur wenn:
vainfo wont work from "console".
1. Start xbmc in safe mode (or kill xbmc with xserver)
2. type: startx - enter
3. left mouse click -> applications -> shells -> bash
4. here u may check vainfo etc.
Also frei übersetzt muss xbmc erst richtig beendet werden, damit vainfo den "echten" Wert zurück gibt.
Nun sollte nach einem Neustart VAAPI in den Grafik-Einstellungen zu finden sein.
"XBMC und AMD Radeon HD 6310 (Update)" ... »
Nach einigen Versuchen, XBMC über eine minimale Ubuntu-Installation zum Laufen zu bewegen (XBMCbuntu), habe ich nun zwei Varianten der Installation.
Die erste Variante beschreibt den Weg über eine standardmäßige Distribution von XBMC (XBMClive) mit der Möglichkeit, einen aktuellen Catalyst-Treiber zu installieren, jedoch konnte ich bis zum Schluss keinen Erfolg bei der Installation von VAAPI verzeichnen, was für die HD-Wiedergabe jedoch unerlässlich ist. Lösungsansätze sind vorhanden und in der Theorie hätte es auch funktionieren sollen, aber wie des öfteren unterscheidet sich leider Theorie und Praxis. Aber damit ihr euer Glück versuchen könnt, hänge ich die "Anleitung" und Link zur VAAPI Installation am Ende dieses Eintrags an.
Die zweite Variante greift auf eine XBMC-Version aus dem XBMC.org Board zurück, welche durch den User "nemek" mit den benötigten AMD/Ati Treibern und VAAPI-Paketen kompeliert wurde. Nach der Installation dieser Distribution läuft die HD-Wiedergabe ohne weiteres Zutun.
Es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten (z.B. über eine minimale Ubuntu Version XBMC zu installieren), diese lasse ich aber jetzt außen vor.
Einen Tipp vorweg: nach der Installation von XBMC könnt ihr euch über einen zweiten PC mit diesem über das Terminal verbinden und so alle Eingaben schnell und unkompliziert von "außen" vornehmen. Gebt dazu einfach in eurem Terminal (am PC) folgendes ein:
ssh xbmc@192.168.x.y(dass ihr x und y ersetzen müsst, sollte klar sein und auch, dass xbmc für den Benutzernamen steht, welchen ihr bei der Installation gewählt habt).
Variante 1
Ladet euch unter http://xbmc.org/download/ die Live Variante herunter und brennt diese auf eine CD oder DVD (letzteres wäre etwas verschwenderisch).
Bootet nun die CD und wählt "Installation" aus - der Rest dürfte selbsterklärend sein - folgt einfach den Anweisungen.
Bei der Erstellung des Users wird als Name "xbmc" empfohlen.
Nach der Installation ruckelt das Menü in Ermangelung des richtigen Grafikkarten-Treibers doch sehr. Einige Versuche später habe ich Dank der Hilfe des XBMC.de Forums und dem User BS den Weg gefunden, der letztendlich ans Ziel eines flüssigen Menüs führte:
Grafikkarten-Treiber Installation:
(Bitte an dieser Stelle evtl. erst einen Blick auf meine Versuche unten werfen...)
1. Zuerst XBMC starten und dann STRG + ALT + F1 drücken.
2. Hier nun den Username und dann das Passwort eingeben, welches ihr auch bei der Installation oben angegeben habt.
3. jetzt folgendes eingeben um die aktuellen Treiber / Catalyst von Ati herunter zu laden und zu installieren:
wget http://www2.ati.com/drivers/linux/ati-driver-installer-11-3-x86.x86_64.run
danach
sudo sh ati-driver-installer-11-3-x86.x86_64.run
4. folgt nun der ATI Installation (meistens einfach OK betätigen)
(Video unten)
Nach einem Neustart wird nun der aktuelle Treiber verwendet und das Menü läuft wunderbar flüssig.
Um diesen durchzuführen, geht zuerst mit STRG + Alt + F7 zum XBMC zurück und wählt dort regulär "Neustarten" aus.
Variante 2
Ladet euch die Iso von nemek herunter, brennt diese und installiert sie - fertig.
http://forum.xbmc.org/showpost.php?p=752888&postcount=109
Update: die Links waren down, hier ein aktueller Mirror:
http://www.multiupload.com/CUEQVMF0AM
-----
Die fehlgeschlagenen Versuche der VAAPI Installation:
Wie oben erwähnt, habe ich bei Variante 1 versucht, erst Catalyst (die Treiber) und dann die VAAPI Libs zu installieren. Nemek hingegen hat erwähnt, dass man zuerst die Libs von splitted-desktop laden und danach Catalyst installieren soll...
Anleitungen hierzu:
XBMC über minimales Ubuntu installieren (de)
http://www.xbmcnerds.com/index.php?page=Thread&threadID=361 pdf
64bit-Variante VAAPI Installation bei dem Weg über ein minimales Ubuntu (de)
http://www.multimedia4linux.de/htpc/ati_video.html pdf
Catalyst Installation (en)
http://drpaneas.com/?p=66 pdf
Catalyst und VAAPI Installation (en)
http://wiki.cchtml.com/index.php/Ubuntu_Maverick_Installation_Guide pdf
VAAPI Installation / VAAPI-Libs laden:
Die Dateien liegen hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva1_0.32.0-1+sds2_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/amd64/libva1_0.32.0-1+sds2_amd64.deb
und hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva-dev_0.32.0-1+sds2_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/amd64/libva-dev_0.32.0-1+sds2_amd64.deb
sowie hier:
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/xvba-video/xvba-video_0.7.8-1_i386.deb
bzw.
http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/xvba-video/xvba-video_0.7.8-1_amd64.deb
wget http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva1_0.32.0-1+sds2_i386.deb
wget http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/pkgs/i386/libva-dev_0.32.0-1+sds2_i386.deb
wget http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/xvba-video/xvba-video_0.7.8-1_i386.deb
sudo dpkg -i libva1_0.32.0-1+sds2_i386.deb
sudo dpkg -i libva-dev_0.32.0-1+sds2_i386.deb
sudo dpkg -i xvba-video_0.7.8-1_i386.deb
vainfo # sollte nun 0 liefern. Bei -1 liegt ein Fehler vor. Allerdings funktioniert das laut nemek nur wenn:
vainfo wont work from "console".
1. Start xbmc in safe mode (or kill xbmc with xserver)
2. type: startx - enter
3. left mouse click -> applications -> shells -> bash
4. here u may check vainfo etc.
Also frei übersetzt muss xbmc erst richtig beendet werden, damit vainfo den "echten" Wert zurück gibt.
Nun sollte nach einem Neustart VAAPI in den Grafik-Einstellungen zu finden sein.
"XBMC und AMD Radeon HD 6310 (Update)" ... »
Donnerstag, 7. April 2011
Der HTPC nimmt Form an - Zusammenbau mit ASRock E350M1 und IR-Einschalter
Und nun folgt der Zusammenbau aller Komponenten...
da es als Beschreibung nur halb so interessant wäre, hier das ganze als Video.
Geschnitten mit PiTiVi
Logo mit OpenShot
Musik von Fortadelis ( Jamendo )
Titel: True Colors / Convergence
Und ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr ein großes Video bei Youtube hochladen möchtet und es öfters abbricht, dann versucht das ganze mal mit dem Basis Uploader - damit hatte ich letztendlich Erfolg.
Noch ein paar Fotos:






Und hier der "große" HTPC neben seinem kleinen Bruder, dem Xtreamer (mit Special Scythe Mod) und einer Wii:



Den großen Staubberg ignorieren wir jetzt einfach gekonnt.
Das ist beabsichtigt um die Oberfläche zu schützen
da es als Beschreibung nur halb so interessant wäre, hier das ganze als Video.
Geschnitten mit PiTiVi
Logo mit OpenShot
Musik von Fortadelis ( Jamendo )
Titel: True Colors / Convergence
Und ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr ein großes Video bei Youtube hochladen möchtet und es öfters abbricht, dann versucht das ganze mal mit dem Basis Uploader - damit hatte ich letztendlich Erfolg.
Noch ein paar Fotos:
Und hier der "große" HTPC neben seinem kleinen Bruder, dem Xtreamer (mit Special Scythe Mod) und einer Wii:
Den großen Staubberg ignorieren wir jetzt einfach gekonnt.
Das ist beabsichtigt um die Oberfläche zu schützen
Das ASRock E350M1 Board ist angekommen
Freitag, 25. März 2011
Auf dem Datenträger boot ist nur noch 0 Bytes Plattenplatz verfügbar

So geschehen bei mir nach dem neusten Kernel-Update... kein Speicherplatz mehr in boot. Wie kommt soetwas? Ganz einfach: die alten Kernel werden nicht automatisch gelöscht, sondern als Sicherung weiterhin aufbewahrt, sodass man im Falle eines Falles (wenn z.B. der neue Kernel nicht wie gewünscht bootet) auch noch eine alte Version heran ziehen kann. Aber ein oder maximal zwei ältere Kernel reichen da vollkommen aus, sodass man die ältesten guten Gewissens entfernen kann.
Wie immer gilt: alles auf eigene Gefahr
In der Synaptic-Paketverwaltung einfach nach "linux-image-2" suchen und auf den kleinen Tab zum Sortieren nach installierten Paketen klicken:

Nun sollten die installierten Kernel so aufgelistet werden:

Ihr klickt nun mit der rechten Maustaste (beginnend bei dem ältesten / mit niedrigster Nummer) nacheinander auf die Einträge und wählt sie zum vollständigen Deinstallieren aus. ACHTUNG: auf keinen Fall alle auswählen, sonst habt ihr keinen Kernel mehr... also lasst auf jeden Fall die beiden neuesten Einträge stehen.
Danach noch oben auf Anwenden und fertig - nun ist wieder Platz für neue Kernel.
(Seite 1 von 7, insgesamt 99 Einträge)
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Kommentare
So, 18.12.2011 02:14
Sa, 26.11.2011 19:12
Sa, 26.11.2011 19:06